Montag, 5. November 2012

Valeries Garten im Oktober

In den letzten Wochen habe ich viele, viele Arbeitstage im Garten verbracht. Ich habe die Beete durchgeharkt und - mal wieder - von Unkraut befreit (ein letztes Mal vor dem Winter), ich habe alle verblühten Stauden abgeschnitten und 10 neue Rosen gepflanzt.

Hier zeige ich Euch noch ein paar Impressionen aus dem Oktober:


Sehr schön blüht im Oktober die fette Henne:


Und obwohl die Hortensien längst verblüht sind, sehen sie immer noch gut aus. Sie lasse ich auch den Winter über stehen. Sieht schön aus, wenn Schnee drauf liegt.



Im Staudenbeet blühen im Oktober die Astern in blau und weiß...


und der Storchschnabel ROZANNE im Hintergrund - unermüdlich von Juni bis zum Frost.


Die Obststräucher habe ich gestutzt: Brombeere (ganz links am Bildrand), Stachelbeere, rote Johannisbeere und Himbeere.


Die "alten" Erdbeeren habe ich entsorgt und aus ihren Ausläufern neue gepflanzt, denn Erdbeeren sollte man alle zwei Jahre "erfrischen" und an eine andere Stelle im Garten setzen.


Und hier habe ich zwei Neuzugänge: Zwei Sorten Heidelbeeren. Mal schauen, ob die ordentlich Früchte tragen. Ich habe sie extra in Rhododendronerde gesetzt, denn Heidelbeeren brauchen sauren Boden. Und zwei Sträucher sind wichtig wegen der gegenseitigen Befruchtung.


Und eines meiner Lieblingsprojekte: Mein eigener Komposthaufen, zunächst mal nur einer. Nachdem ich mich dieses Jahr wieder geärgert habe, wie viele Säcke Komposterde à 9,95 EUR ich so ranschleppe (unter anderem, um die neuen Rosen zu pflanzen), habe ich einen Komposthaufenbausatz bestellt, im Schweiße meines Angesichts zusammengesetzt und aufgestellt.


Der Vorgarten stand im Oktober noch in voller Blüte:


Der Rosmarin, den ich im Frühjahr als kleines Pflänzchen gekauft habe, ist zu einem großen Busch mutiert:


Wärmstens empfehlen kann ich Euch die Husarenknöpfchen: Sie blühen unermüdlich den ganzen Sommer über bis zum ersten Frost. Und das Allerbeste ist: Sie sind "selbstreinigend", was bedeutet, dass die verblühten Blüten einfach verkümmern und sich neue, frische Blütenknospen an ihnen vorbeischieben. So sehen sie immer hübsch aus, ohne dass man irgendetwas tun muss.


Aus meinem Küchenfenster schaue ich auf meine Lieblingsrose Ashram. Dummerweise war ich bis vor kurzem in dem Glauben, es sei die Westerland... die steht aber daneben... tztztz...


Und natürlich... same procedure as last year: 700 Tulpenzwiebeln habe ich dieses Jahr in der Erde versenkt... ich freue mich jetzt schon auf die Tulpenblüte im Mai!


Kommentare:

  1. 700???
    mein lieber scholli! ich habe gerade 70 versenkt. ich dachte, die kommen wieder. oh nein, muss ich das jedes jahr machen. uff

    ansonsten kann ich nur sagen: wunderschön :-D

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    1. Nun, Tulpen kommen unter bestimmten Bedingungen jedes Jahr von neuem wieder:

      1. Es handelt sich nicht um die besonders bunten, hochgezüchtetetn Tulpen (wie ich sie verwende), sondern um alte Sorten, z. B. die gelben oder roten APPELDOORN.

      2. Man muss dann die Tulpen mit allen Blättern im Beet stehen lassen, bis die Blätter völlig vergilbt sind, so dass die ganze Kraft wieder in die Zwiebel ziehen kann.

      Da ich das aber so hässlich finde, habe ich für mich folgendes Prozedere beschlossen: Ich investiere jedes Jahr 100-150 EUR in neue Tulpenzwiebeln. Wenn die Tulpen verblüht sind, rupfe ich sie komplett raus inkl. Zwiebel und werfe sie in den Biomüll

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    2. Achso, ok. Dann mal großen Respekt von mir dich! Aber dein Garten ist auch eine Pracht!

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  2. Schön, die Garten-Bilder! Ist das eine Bank, was man da neben dem Rosmarin-Busch erahnen kann? Und bleibt sie im Winter draußen stehen?
    LG Sandra

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  3. Danke für die schönen Bilder, auch gerne wieder mehr.

    Die Liebe zu der Ashramrose verstehe ich.

    LG Sue

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