Donnerstag, 7. März 2013

VENEDIG!


Puh. Eher bin ich nicht dazu gekommen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich von meinem PC auf einen iMac umgezogen bin, musste ich dann auch noch aus 384 Venedig-Fotos die schönsten aussuchen.

ACHTUNG: Bilderflut. Aber auf weniger konnte ich mich nicht beschränken. Ehrlich.


Nach der Ankunft am Flughafen haben wir uns zur Anlegestelle von ALILAGUNA LINES begeben. Wir hätten auch mit dem Bus nach Venedig fahren können, aber stilechter ist es natürlich mit dem Wasserbus.



Anlegestelle Markusplatz. Wir fahren weiter zum Hotel.


Vom Wasser aus haben wir einen tollen Blick auf den Dogenpalast...


... die Kirche Santa Maria della Salute, eine von sehr, sehr, sehr vielen Kirchen in Venedig...


... und unser Hotel, das Stucky Molino Hilton, ehemals Getreidemühle und Getreidelager:




Aus unserem Zimmer hatten wir einen wunderbaren Blick über den Giudecca Canal:


Am nächsten Morgen fuhren wir vom hoteleigenen Bootsanleger...


.... mit dem kostenlosen Shuttleservice rüber zum Markusplatz.


Hier und da fanden sich kostümierte Figuren, die für die obligatorischen Touristenfotos posierten:


Und wieder meine schönen Laternen.


Die Seufzerbrücke, die den Dogenpalast mit dem ehemaligen Gefängnis verbindet. Seufzerbrücke heißt sie deshalb, weil die Verurteilten auf ihrem Weg in den Kerker oder zur Hinrichtung hier einen letzten Blick auf die Lagune werfen konnten und dazu einen tiefen Seufzer ausstießen.


Dogenpalast mit Möven.


Überall Gondeln.


Kanäle statt Straßen.


Wäschetrockner.


Tankstelle. Einziger Unterschied: Der Schlauch ist länger.


Taxis sehen so aus:


Auch die Polizei ist per Motorboot unterwegs...


... ebenso der Notarzt...


... und der Bestatter:


Wir setzten unseren Streifzug fort über Brücken und durch enge Gassen...


... vorbei an unzähligen kleinen Kanälen...


 ... bis wir schließlich am Canal Grande ankamen...


... wo ich eins meiner Lieblingsbilder schoss:


Obligatorischer Knipspunkt: Die Rialtobrücke...


... sowie der Blick von derselben nach links...


... und nach rechts:


Gondeln kosten um die 25.000 EUR.



Lizenzen für den Betrieb einer Gondel werden meistens in der Familie vererbt. 


Gondoliere ist seit jeher eine Männerdomäne, aber seit 2007 gibt es eine erste weibliche Gondoliera. Allerdings musste sie sich lt. Wikipedia ihre Lizenz vor Gericht erstreiten.


Eine Gondelfahrt kostet sage und schreibe 80 EUR. Für diese Summe war ich nicht interessiert und ging weiter. Dann ging es plötzlich auch für 50 EUR. Und für meine Tochter gehört eine Gondelfahrt natürlich unbedingt dazu.


Aber es hat sich gelohnt. Teilweise gab es schon außergewöhnliche Ansichten wie diese Boutique.


Dieses Hotel lag schön zentral am Canal Grande. Muss ich mal für die nächste Reise vormerken.


Wieder an Land machten wir uns auf zum Markusplatz...


... und kehrten ein im feinen Caffè Florian (eröffnet im Dezmber 1720). 

Dieses Gedeck, bestehend aus Cappuccino, Heißer Schokolade und einer Fanta kostete 30 EUR. Immerhin gab es Wasser kostenlos zum Cappuccino - wie überall in Italien. 

Und Cappuccino zubereiten können die Italiener einfach - er schmeckt selbst in den einfachen Bars sagenhaft.


Dies ist ein Stück vom Dogenpalast...


... dito...


... und vom Gebäude gegenüber.


Schließlich stiegen wir den Campanile di San Marco (Markusturm) hinauf und hatten einen tollen Ausblick auf Venedig...


... insbesondere die Piazza di San Marco...


... sowie die Piazzetta di San Marco und im Hintergrund die Insel San Giorgio Maggiore mit gleichnamiger Kirche und Kloster:


Das sind die Kuppeltürme der Markuskirche...


... und der Dogenpalast von oben:


Noch eines meiner Lieblingsbilder mit den schönen Laternen:


Ursprünglich nur als Gegengewicht zum Gondoliere, heute auch als Schmuck und Symbol für die Stadt Venedig, trägt der Bug der Gondel am oberen Ende einen etwa 22 kg schweren Metallbeschlag:


Wunderschöne Paläste stehen am Canal Grande...


... den wir bei unserer Rückfahrt zum Flughafen komplett durchfahren sind...


... ein tolles Erlebnis!



Fazit unserer Reise: Venedig muss man einmal gesehen haben. 

Allerdings ist alles sehr, sehr teuer, und oft fühlt man sich als Tourist richtig abgezockt. Man muss sich auch unbedingt von den üblichen Touristenhochburgen Rialtobrücke und Markusplatz wegbewegen, denn dort gingen mir die Heerscharen an Touristen (so wie wir welche waren ;-) auf den Keks. Und das im Februar! Ich ahne Schlimmstes, wie es wohl im Sommer aussehen mag.

Noch schlimmer aber war das gigantische Aufkommen von Souvenirständen: Man kann kaum ein vernünftiges Foto schießen, ohne einen Stand mit billigsten China-Masken mit auf dem Bild zu haben. Entsetzlich.

Trotzdem: Ich würde wieder hinfahren!



Kommentare:

  1. ZUM GLÜCK konntest Du Dich nicht beschränken - jedes einzelne Deiner wunderbaren Bilder ist ein Genuss!! :D Ich liebe Venedig und hoffe, mein Mann und ich schaffen es auch endlich ganz bald, gemeinsam diese traumhafte Stadt zu besuchen. Danke jedenfalls für die traumhaften Eindrücke, wünsch Dir ein schönes WE! herzlichst, Macs

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  2. Super Reisebericht und tolle Bilder!

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  3. Wundervolle Impressionen... danke! :-*

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  4. Ein sehr schöner, plastischer Reisebericht. Danke dafür! Man bekommt Lust, gleich loszufahren! Venedig rückt auf meiner "to do" - Liste jetzt deutlich höher.

    Liebe Grüße aus Wedel :-)

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